Tätigkeiten

TÄTIGKEITEN

Die Tätigkeiten der Sicherheitsfachkraft, die in der Mindesteinsatzzeit durchgeführt werden dürfen, sind im § 77 des ASchG genau geregelt:

Die Beratung und Unterstützung des Arbeitgebers:

in allen Fragen der Arbeitssicherheit einschließlich der Unfallverhütung,

bei der Planung von Arbeitsstätten,

bei der Beschaffung oder Änderung von Arbeitsmitteln,

bei der Einführung oder Änderung von Arbeitsverfahren und bei der Einführung von Arbeitsstoffen,

bei der Erprobung und Auswahl von persönlichen Schutzausrüstungen,

in arbeitsphysiologischen, arbeitspsychologischen und sonstigen ergonomischen sowie arbeitshygienischen Fragen, insbesondere der Gestaltung der Arbeitsplätze und des Arbeitsablaufes,

bei der Organisation des Brandschutzes und von Maßnahmen zur Evakuierung,

bei der Ermittlung und Beurteilung der Gefahren,

bei der Festlegung von Maßnahmen zur Gefahrenverhütung,

bei der Organisation der Unterweisung und bei der Erstellung von Betriebsanweisungen und

bei Verwaltungsverfahren mit Berührungspunkten zum Arbeitnehmerschutz

die Beratung der Arbeitnehmer, der Sicherheitsvertrauenspersonen und der Belegschaftsorgane in Angelegenheiten der Arbeitssicherheit und der menschengerechten Arbeitsgestaltung,

die Besichtigung der Arbeitsstätten, Baustellen und auswärtigen Arbeitsstellen sowie die Teilnahme an Besichtigungen durch das Arbeitsinspektorat,

die Ermittlung und Untersuchung der Ursachen von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen sowie die Auswertung dieser Ermittlungen und Untersuchungen,

die Überprüfung und Anpassung der Evaluierung

die Weiterbildung

die Tätigkeit im Rahmen des Arbeitsschutzausschusses

die Dokumentation der Tätigkeit und der Ergebnisse von Untersuchungen sowie die Erstellung von Berichten und Programmen auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit und der Arbeitsgestaltung und

die Koordination der Tätigkeit mehrerer Sicherheitsfachkräfte.